Beratungskonzept

verabschiedet an der 3. GLK im Schuljahr 2016/17 am 18.05.2017

Uns ist von Beginn an ein regelmäßiger Austausch zwischen Elternhaus und Schule sowie eine  verlässliche Beratung und Information von Eltern wichtig.

Unsere Gesprächsgrundlagen:

  •  Lehrer und Eltern begegnen sich als gleichwertige Partner.
  •  Vertrauensvolle Beziehung zwischen Eltern und Lehrern.
  • Höflicher, freundlicher Umgangston und gegenseitige Wertschätzung bei   Beratungsgesprächen.
  • Tür- und Angelgespräche werden nicht geführt.
  • Vereinbarung eines Gesprächstermins, damit Eltern und Lehrerinnen die Möglichkeit haben, sich auf das Gespräch vorzubereiten.
  • Gesprächsinhalte sind wenn möglich im Voraus bekannt.

 

Wie ist an unserer Schule der Austausch von Elternhaus und Schule organisiert?

  • In jedem Schuljahr finden mindestens zwei Elternabende statt, in denen die Eltern über Angelegenheiten der Klasse informiert werden und sich austauschen können sowie klasseninterne Fragen und Probleme besprochen werden.
  • Alle Lehrkräfte bieten nach Vereinbarung Sprechzeiten an.
  • Eltern können über den Schuljahresplaner oder über die Schul-E-Mail Kontakt zu den Lehrkräften aufnehmen.

 

  • Auch von Lehrerseite wird bei Bedarf der Kontakt zu den Eltern hergestellt.
  • Die Schule führt in Absprache mit den Eltern Diagnoseverfahren zur Früherkennung von Lese-Rechtschreibschwierigkeiten bzw. Rechenschwächen durch.
  • Bei Testergebnissen, die auf eine Lese-Rechtschreibschwäche  oder eine Rechenschwäche hinweisen wird ein Förderplan erstellt und gemeinsam mit den Eltern beraten, welche schulischen oder außerschulischen Maßnahmen zusätzlich zur Unterstützung des Kindes ergriffen werden können.
  • Bei gesundheitlichen Auffälligkeiten, die in der Schule erkannt werden, empfehlen die   Lehrkräfte den Eltern den Besuch von entsprechenden Einrichtungen oder Ärzten, z. B.  Augenarzt, Logopädie, Ergotherapie, …

 

  • Unsere Schulsozialarbeiterin Frau Urku (SOS Kinder-und Jugendhilfen)

 

...berät Eltern (z. B. bei Erziehungsproblemen, bei Verhaltensproblemen, Problemen mit Lehrkräften oder Mitschülern…)

...vermittelt Kontakte zu außerschulischen Hilfsstellen (z. B. sozialer Dienst, SPZ, …)

...berät Lehrer beim Umgang mit verhaltenskreativen Kindern

...führt Einzelgespräche mit Schülern

Sie steht dabei unter Schweigepflicht.                                  

  

Wie sieht der Austausch konkret aus?

Vor Schuleintritt

  • Kooperation mit dem Kindergarten Sonnenschein:

Die Kooperationslehrerin lernt die Vorschulkinder kennen und kann frühzeitig auf Auffälligkeiten reagieren und in Zusammenarbeit mit den Erzieherinnen die Eltern beraten.

  • Vor der Schulanmeldung findet ein Informationsabend für die Eltern der zukünftigen Erstklässler in der Schule statt. Hier lernen sie die Besonderheiten der Schule kennen, werden über die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Schulstart informiert und können Fragen zum Anfangsunterricht und den Lernmethoden stellen.
  • Die Eltern erhalten auch Hinweise, wie sie ihr Kind gut auf die Schule vorbereiten können.
  • Schulanmeldung: Die Eltern melden ihre Kinder persönlich in der Schule an.
  • Vor der Einschulung findet ein erster Elternabend statt: Die Klassenlehrer stellen sich und die verwendeten Lehrwerke vor, organisatorische Abläufe werden geklärt und der Beantwortung von Elternfragen ausreichend Zeit eingeräumt.

 

Klasse 1

  • Zu Beginn des 2. Schulhalbjahres führt die Klassenlehrerin ein Einzelgespräch mit allen Eltern, in dem die Gesprächspartner sich über die Bereiche Verhalten, Arbeiten und Lernen austauschen.
  • Über das Gespräch wird ein Protokoll angefertigt.
  • Im Laufe des Schuljahres werden Diagnosemaßnahmen durchgeführt. Bei Auffälligkeiten, werden die Eltern zeitnah informiert.

 

Klasse 2

  • Zum Halbjahr findet ein gemeinsames Lernentwicklungsgespräch mit Kind und Eltern statt, das protokolliert wird.

 

Klasse 3

  • In Klasse 3 werden die VERA- Vergleichsarbeiten durchgeführt.
  • Die Eltern erhalten am ersten Elternabend in Klasse 4 persönliche Elternbriefe, in denen ihnen mitgeteilt wird, wie ihr Kind abgeschnitten hat. Die Ergebnisse werden erläutert, wenn die Eltern es wünschen, wird ein Gespräch z.B. über einen Förderplan angeboten.
  • Auf Wunsch werden auch die Testhefte ausgegegeben.
  • In Klasse 3 finden zum Halbjahr verbindliche Lernentwicklungsgespräche mit den Eltern und dem Kind statt. Diese Gespräche werden protokolliert.

 

Klasse 4

  • Im Januar findet am Raichberg-Schulzentrum ein Elternabend für alle Ebersbacher Eltern von Viertklässlern statt, an dem sich alle weiterführenden Schulen präsentieren und ihre Anforderungsprofile vorstellen.
  • Bis Februar finden die Informations- und Beratungsgespräche zur Grundschulempfehlung statt. Grundlage dieser Beratungsgespräche ist die Würdigung aller vom Kind erbrachter Leistungen auf der Grundlage differenzierter, kontinuierlicher Beobachtungen über die gesamte Lern- und Leistungsentwicklung:

·         das Lern- und Arbeitsverhalten

·         die soziale und psychische Reife

·         der Leistungsstand

·         das Entwicklungspotenzial

  • In Zusammenarbeit mit der Polizei legen die Viertklässler die theoretische und praktische Radfahrprüfung an der Jugendverkehrsschule Göppingen ab. Die Eltern werden über das Bestehen bzw. nicht Bestehen der Prüfung informiert. Wenn die Prüfung nicht bestanden wurde, wird davon abgeraten, dass das Kind sich mit dem Fahrrad im Straßenverkehr bewegt. Es wird eine Wiederholungsprüfung angeboten.
  • Im Sachunterricht ist ein Thema die Geschlechtserziehung. Über die Inhalte und das Anschauungsmaterial werden die Eltern rechtzeitig vorher auf einem Elternabend informiert und angehört. Ihre Anmerkungen und Anregungen werden aufgenommen und in die Planung der Unterrichtseinheit miteinbezogen.

 

 

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